Skip to Content

Aus einem Scherz wurde Ernst, und zwei Katzen bekamen ein neues Zuhause

Aus einem Scherz wurde Ernst, und zwei Katzen bekamen ein neues Zuhause

Sharing is caring!

Meistens sind es bestimmte gemeinsame Erlebnisse, die Menschen einander näher bringen und sogar neue, lebenslange Freundschaften entstehen lassen. 

Diese Freundschaften sind jedoch nicht nur für uns Menschen etwas, das wir genießen können. Ob du es glaubst oder nicht, auch unseren Katzenfreunden ist dieses besondere Band nicht fremd. Lese weiter, und die Hauptdarsteller der heutigen Geschichte können (und werden!) das bezeugen.

Darf ich vorstellen: Suzie Q und Anna – zwei bezaubernde Katzen, die einen rauen, verwilderten Hintergrund, aber ein vielversprechendes Happy End haben. 

Suzie Q und Anna wurden dank eines lokalen Rettungsprojekts von der Straße gerettet. 

Hier handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation mit einer doppelten Aufgabe: die Reduzierung der Population verwilderter und streunender Katzen durch das FKZ-Programm (Fangen, Kastrieren und Zurückbringen) und die Suche nach einem Zuhause für diese Katzen.

Wie wir wissen, sind verwilderte Katzen nicht dafür bekannt, sozial zu sein. Sie haben ihr Leben in der Wildnis verbracht, wo es ihnen an sozialen Fähigkeiten und dem Wunsch nach Interaktion mit Menschen mangelt. Das kann es schwierig machen, sie zu domestizieren und sie zu Haustieren zu machen.

Auch wenn die Domestizierung gefangener verwilderter Katzen oft ein langsamer und komplexer Prozess ist, kann die Umwandlung mit viel Geduld, Verständnis und Liebe leicht gelingen. Und Suzie Q und Anna sind ein gutes Beispiel dafür!

Suzie Q wurde eingefangen und als 9 Monate altes Kätzchen zur Rettungsorganisation gebracht. Sie kam mit ihrer Mutter und ihren Wurfgeschwistern, die kurz darauf gerettet wurden. 

Sie war ein sehr liebes Kätzchen, das es liebte, mit den Menschen zu spielen, und dem es nichts ausmachte, wenn diese versuchten, sie zu streicheln. 

Trotz ihres liebevollen Wesens mochte sie es jedoch nicht, auf den Arm genommen und herumgetragen zu werden.

Die Freiwilligen des Tierheims waren der Meinung, dass Suzie Q nur etwas Zeit brauchte, um sich an den Kontakt mit Menschen zu gewöhnen; sie glaubten, dass sie, sobald sie sich in ihrem neuen Zuhause eingelebt hatte, zweifellos ihren Schutz aufgeben würde.

Suzie Q war sowohl mit Menschen als auch mit anderen Katzengenossen freundlich. Sie war keineswegs ängstlich gegenüber Menschen, die das Tierheim besuchten, und sie liebte es, ihre schnurrige Pfote aus dem Käfig zu strecken, um einen Knicks und einen Pfötchenkuss zu erwarten. 

Anna hingegen hat ganz andere Karten auf den Tisch gelegt bekommen. Im Gegensatz zu ihrer besten Freundin wurde sie gefangen und als 7 Monate altes Kätzchen ins Tierheim gebracht, ohne dass sie sich auf ihre Mama oder ihre Wurfgeschwister verlassen konnte. 

Obwohl sie allein war, wurde ihr Sozialisierungsprozess nicht beeinträchtigt. 

Aufgrund ihrer unangenehmen Umstände gewöhnte sich Anna schnell an die freundlichen menschlichen Handlungen und die Schönheit des Lebens in ihrer Welt. Dazu gehörten neben vielen anderen Dingen auch Schmusestunden. 

Ihr freundliches Wesen und ihre Vorliebe für Streicheleinheiten machten Anna zu einer perfekten Katzengefährtin und verschafften ihr einen Vorteil im Adoptionsverfahren. 

Als die Mitarbeiter des Tierheims feststellten, dass beide Kätzchen ausreichend sozialisiert waren, wurden Suzie Q und Anna zu ihrer ersten Adoptionsaktion angemeldet.

Bald waren Annas Adoptionspapiere unterschrieben, und sie machte sich auf den Weg zu ihrer neuen Familie. Suzie Q hatte nicht so viel Glück wie sie, aber die Tierheimmitarbeiter wussten, dass ihre Zeit erst noch kommen würde. 

Doch es verging kein Tag, und Anna wurde wieder ins Tierheim gebracht. Nach Angaben der Familie griff Anna bei ihrer Ankunft ihren Hund an und zeigte eine echte Abneigung gegen ihn. 

Nur um das klarzustellen: Dieser aggressive Ausbruch war nicht Annas Schuld. Das Zusammenführen einer Katze – insbesondere einer offiziell verwilderten Katze – mit einem ansässigen Hund (oder einer Katze) sollte immer langsam und vorsichtig erfolgen.

Wie auch immer, die Rettungsorganisation nahm Anna gerne zurück und nahm die Suche nach einem liebevollen Zuhause wieder auf. Sie posteten das Update umgehend auf ihrer offiziellen Facebook-Seite, und die Resonanz war überwältigend positiv.

Nachdem sie Annas Bild gesehen hatte, meldete sich sofort eine nette Frau namens Julie und bekundete ihr aufrichtiges Interesse, sie zu adoptieren.

Julie war bereits stolze Katzenmama von zwei bezaubernden Katzen, B.S. und Gremlin, und war daher keine Unbekannte in der Aufzucht von Katzenkindern.

Julie hatte allerdings eine kleine Unannehmlichkeit: Sie sollte für ein paar Tage die Stadt verlassen.

Zu ihrem Glück fand die Rettungsorganisation für Anna eine Pflegemutter, Kerri, die die Adoption durchführen und Annas Sozialisierung fortsetzen sollte.

Laut Kerri war Julie überglücklich über den neuen Zuwachs in ihrer pelzigen Familie. Doch dann kam ihr eine verrückte, aber brillante Idee.

„Ich habe Julie gestern eine SMS geschickt, um ihr zu bestätigen, dass sie sie heute abholt, und sie war sehr aufgeregt, dass Anna zu ihrer Familie gehört. Ich habe scherzhaft gesagt, ihr solltet Suzie Q auch adoptieren… Vier ist die perfekte Zahl!“

Der witzige, aber harmlose Scherz der einen Frau entpuppte sich für eine andere als ein Aha-Erlebnis. Als Julie Suzie Q. und Anna zusammen sah, wusste sie, dass sie beide adoptieren musste, und so wurden sie beste Freunde für immer.

Julie zeigte mehrere Bilder und Videos, auf denen zu sehen ist, wie sich die Mädchen gut in ihrem Zuhause einleben und mit B.S. und Gremlin zurechtkommen. Sie passten wirklich perfekt in ihre Familie! Und wir können ihr nur zustimmen! 

Wie sieht es bei dir aus? Hast du eine Geschichte über ein verwildertes Katzenkind, das sich in ein Haus verirrt hat? Dann kommentiere auf unserer Webseite.