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Triff die 72-jährige Beschützerin, die ihr Leben der Hilfe von Katzen mit besonderen Bedürfnissen gewidmet hat

Triff die 72-jährige Beschützerin, die ihr Leben der Hilfe von Katzen mit besonderen Bedürfnissen gewidmet hat

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Menschen, die sich mit ganzem Herzen der Hilfe für Katzen widmen, sind wirklich bemerkenswert, genau wie die Heldin in dieser Geschichte.

Ich stelle dir Suellen vor, eine 72-jährige Frau, die ihr Leben der Hilfe für behinderte Katzen gewidmet hat.

Sie hat ihr Haus in einen Zufluchtsort für Katzen in Not verwandelt und kümmert sich gerade um 12 Katzen mit besonderen Bedürfnissen.

Katze mit Behinderung liegt
Quelle: Suellen Duga

Jede dieser Katzen hat mit besonderen Problemen zu kämpfen: Julie hat eine zerebrale Hypoplasie, Buddy ist blind, Roo, ein Katerl, kann nicht auf den ersten Beinen laufen, und Cory hat eine ausgekugelte Hüfte.

Zwei weitere Kätzchen in Suellens Obhut kämpfen mit einer entzündlichen Darmerkrankung (IBD), während die anderen spezielle Behandlungen und häufige Tierarztbesuche benötigen.

Trotz ihrer Behinderungen haben diese glücklichen Kätzchen dank Suellen ein liebevolles und fürsorgliches Zuhause gefunden. Dies ist jedoch nicht das erste Mal, dass Suellen Katzen in Not rettet.

Wie alles anfing … 

Katzenbaby mit Schutzkragen
Quelle: Suellen Duga

Suellen ist schon ihr ganzes Leben lang eine Katzenliebhaberin. Doch ihre Reise als Katzenretterin begann in den 1970er Jahren, als sie auf neugeborene Kätzchen stieß, die im Gebüsch in der Nähe ihres Hauses lagen. 

Da keine Mutterkatze in Sicht war, konnte sie es nicht ertragen, sie hilflos zurückzulassen. So fasste sie den mutigen Entschluss, sie aufzunehmen und ihnen die Pflege zukommen zu lassen, die sie so dringend benötigten.

Die Kätzchen waren noch so jung, dass sie rund um die Uhr betreut werden mussten. Suellen fütterte sie fleißig mit einer sauberen Nasensprühflasche und tat alles, was in ihrer Macht stand, um ihr Überleben zu sichern. 

Sie war so entschlossen, ihnen zu helfen, dass sie sie eines Tages sogar in ihr städtisches Bürogebäude schmuggelte und ihren Job riskierte, nur um sie zu füttern. Sie erinnerte sich:

„Ich habe eigentlich niemanden getäuscht, jeder wusste, dass sie da waren, aber niemand hat mich in die Verwaltung geholt.“

Glücklicherweise überlebten die Kätzchen mit viel Sorgfalt, Liebe und Mühe, und Suellen konnte sich nicht von ihnen trennen. So bekamen die Kätzchen einen festen Platz in Suellens Herz und in ihrem Zuhause.

Suellen begann mit der Freiwilligenarbeit

Katzenspielplatz
Quelle: Suellen Duga

Nachdem sie 20 Jahre lang zusammen mit ihrem Mann einen Naturkostladen betrieben hatte, spürte Suellen den Wind der Veränderung. Im Jahr 2007 begann sie, sich ehrenamtlich für das Katzenhilfsprojekt zu engagieren. 

Das war nicht gerade die einfachste Aufgabe, aber sie war fest entschlossen, den Katzen um jeden Preis zu helfen. Sie erinnerte sich:

„Es gab Käfige, die vom Betonboden aufwärts übereinander gestapelt waren. Für eine alte Frau auf Händen und Knien auf einem kalten Betonboden zu stehen, war zugegebenermaßen nicht die beste Art, etwas zu tun, aber ich wollte den Katzen unbedingt helfen.“

Sie war immer bereit, die neuen Kätzchen aufzunehmen und ihnen die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen. Doch auf die Frage, warum sie mit der Freiwilligenarbeit begonnen hat, antwortete sie:

„Ich wusste, dass die Gemeinde meinen Laden seit über 20 Jahren unterstützt, und ich hatte das Bedürfnis, etwas zurückzugeben. Das klingt abgedroschen, aber so führe ich mein Leben.“

Ihr unermüdliches Engagement führte dazu, dass sie zur Adoptionskoordinatorin des Tierheims wurde. 

Fürsorge für Katzen mit besonderen Bedürfnissen

Katzen fressen ihr Futter
Quelle: Suellen Duga

Suellens Mitgefühl galt allen Katzen, aber sie hatte einen besonderen Platz in ihrem Herzen für Katzen mit Behinderungen. Diese Katzen wurden von potenziellen Adoptiveltern oft übersehen, und viele kehrten kurz nach der Adoption ins Tierheim zurück. Sie sagte:

„Ich konnte es einfach nicht mehr mit ansehen, wie das immer wieder passierte.“

So kam sie auf eine brillante Idee und beschloss, ihr Haus für behinderte Katzen zu öffnen. Viele der 12 Katzen, um die sie sich derzeit kümmert, sind “Pflegefälle”. Um den besonderen Bedürfnissen ihrer Katzen gerecht zu werden, hat Suellen ihr Haus sorgfältig umgebaut. 

Katze eingewickelt in eine Decke
Quelle: Suellen Duga

Selbst mit 70 Jahren weigert sie sich, langsamer zu werden. Wenn sie sich nicht gerade um ihre geliebten Katzen kümmert, hat sie einen Nachtjob, um die hohen Tierarztrechnungen zu bezahlen.

In Anbetracht ihres Alters hat Suellen einen Plan ausgearbeitet. Sie hat eine Lebensversicherung über 10.000 Euro abgeschlossen, um sicherzustellen, dass ihre Katzen die nötige Pflege erhalten, falls sie vor ihnen stirbt. Sagte sie: 

„Ich hoffe fast, dass ich das tue, denn ihr Verlust ist so verheerend für mich – das Schlimmste überhaupt. Ich liebe sie alle so sehr.“

Suellens unglaubliche Geschichte dient Katzenliebhabern auf der ganzen Welt als Inspiration und ermutigt sie, bedürftigen Katzen zu helfen, insbesondere solchen mit Behinderungen, die von potenziellen Adoptiveltern oft nicht wahrgenommen werden.